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Raffaela Igl im Finale beim Internationalen Turnier in Bad Blankenburg. Sechs junge Babonen in Bremen am Start.

Hier die Ergebnisse vom Thüringen-Pokal in Bad Blankenburg und dem International Bremen Masters, beides sind Turniere die am 24.03.-25.03.18 stattfanden und als Qualifikationsmaßnahme und zur Nominierung der diesjährigen Europameisterschaft zählen.

 

Im Thüringischen Bad Blankenburg ging in der weiblichen Altersklasse der unter 18jährigen das Aushängeschild der Babonen, Raffaela Igl (bis 70 Kg) an den Start. In Runde eins bekam es Raffaela mit der Dänin Isabella Lauritsen zu tun, nach 2 Minuten erledigte Igl diese Aufgabe mit vollem Punkt (Ippon). Auf dem Weg ins Finale räumte Raffaela hintereinander drei Niederländerinnen, Esme Scherrenberg, Iris Westerhof und dann noch Yael van Heemst mit sehenswerten Techniken und Vor-rück Kombinationen aus dem Weg! Bei den Deutschen Titelkämpfen Anfang März in Herne, von Anna Monta Olek aus Niedersachsen noch am Finaleinzug gehindert, stand Raffaela Anna Olek jetzt im Finale gegenüber. Nach vier Minuten stand fest das Raffaela Igl ihrer Kontrahentin wieder, wenn auch denkbar knapp den Vortritt lassen musste. Claudia Straub, die verantwortliche und Betreuende Landestrainerin der weiblichen u18 erläuterte dazu: „Anna Olek stellt uns gerade eine Aufgabe für die wir eine Lösung finden werden“! Raffaela hat die beiden Tage im Trainingscamp ebenfalls unter der Bundestrainerin Lena Göldi sehr intensiv und erfolgreich an Lösungen gearbeitet. Die Silbermedaille ist deshalb auch der Lohn für die Mühen und eine klare Empfehlung für eine weitere Nominierung. Die anderen beiden European-Cup´s die zur Nominierung zählen in Berlin und in Teplice stehen noch aus.

 

In Bremen fand das Gegenstück der männlichen u18 und der u21(Junioren) statt, beim „International Bremen Masters“. Hier waren gleich 6 junge Abensberger am Start, zusammen mit Coach und Landestrainer Radu Ivan waren die Kaderathleten in den Norden gereist.

 

Bei den Cadeten (u18) war Leon Zitzelsberger (50 Kg), der Deutsche Vizemeister Kevin Abeltshauser (60 Kg) und Michael Weber (+90 Kg) sowie drei Junioren (u21), Konstantin Weinmann (66 Kg), Franz Huber (73 Kg) und Leon Knuth (81 Kg) am Start.

 

Zitzelsberger war der einzige der in der Vorrunde ein Duell für sich entscheiden konnte. Alle anderen schieden nach ihren ersten Haupt, bzw. Trostrundenkämpfen aus! Auch Abeltshauser musste erst einem Niederländer und dann einem Franzosen den Vortritt lassen. Trainer Radu Ivan merkte an: „Die Jungs setzten beim Griffkampf und auch in den technischen Aktionen gute Akzente, aber die Kraft fehlt ihnen zum Teil. Da sind die Athleten aus den anderen Teilen der Welt und Europa einfach weiter vorne. Eine klare Aussage, auch dahin gehend wo sich die Schwerpunkte in nächster Zeit im Training finden lassen!

In mehr als 55 Jahren ist die Judoabteilung aus der wenig bekannten niederbayerischen Stadt Abensberg zu internationaler Bekanntheit gekommen. Wer heute die Judoabteilung bildet, was wir zu bieten haben und wie wir wurden, was wir sind und wer uns dabei zur Weite steht, ist in diesem Bereich zu finden.