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Am Samstag kommt es in der Judo Bundesliga Gruppe Süd zum Spitzenduell zwischen dem Rekordmeister aus Abensberg und dem KSV Esslingen.

Die Niederbayern reisen als Tabellenführer nach Württemberg und können mit einem Unentschieden die Südmeisterschaft perfekt machen.
Doch im Moment konzentrieren sich die meisten Topkämpfer auf ein anderes Event, denn am 20. September starten die Weltmeisterschaften in Baku. Viele Athleten befinden sich daher in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung und fallen für die letzten beiden Runden in der Bundesliga aus. Somit müssen die Abensberger definitiv auf Sebastian Seidl verzichten, der vom Bundestrainer nominiert wurde. Es bleibt also spannend am Samstag, und wie im Vorjahr ist mit einem knappen Ergebnis zu rechnen. 2017 ging der TSV mit 8:6 als Sieger von der Matte.
Der KSV musste in dieser Saison schon eine Niederlage gegen Leipzig und ein Unentschieden gegen Speyer hinnehmen und darf sich um den Kampf der ersten beiden Plätze, welche die Teilnahme am Final Four garantieren, keine weiteren Punktverluste erlauben. Das Team um Carsten Finkbeiner wird daher in eigener Halle darauf brennen den Rekordmeister endlich einmal zu besiegen. Die Württemberger besitzen starke ausländische Kämpfer, auf Grund der WM bleibt es aber abzuwarten wie viele internationale Topstars am Samstag in Esslingen auf der Matte stehen.
Der TSV muss, wie schon erwähnt, nur auf Sebi Seidl verzichten, alle anderen Kämpfer sind fit und freuen sich nach der Sommerpause wieder loszulegen. Entscheidend werden die deutschen Duelle in dieser Begegnung sein, wer diese für sich gewinnt der gewinnt auch die ganze Partie.
So werden Manu Scheibel, David Krämer, Benni Münnich, Robert Dumke, Marc Odenthal und Simon Glockner sich mit alten Bekannten messen dürfen. Steffen Hofmann, Rene Schneider, Niklas Ebert, Maximilian Schubert und Sven Heinle bilden die Esslinger Phalanx. Dazu kommen noch alte Hasen wie Martin Schuhmacher und Boris Trupka, die in der Liga noch immer schwer zu schlagen sind.
Auch die beiden Leichtgewichtler Daniel Scheller und Falk Biedermann dürfen am Samstag wieder ran, bekommen aber keine leichte Aufgabe und müssen alles abrufen können.
Kampfbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in Esslingen, die Abensberger freuen sich über jede Unterstützung, die mit an den Neckar reist.

 

In mehr als 55 Jahren ist die Judoabteilung aus der wenig bekannten niederbayerischen Stadt Abensberg zu internationaler Bekanntheit gekommen. Wer heute die Judoabteilung bildet, was wir zu bieten haben und wie wir wurden, was wir sind und wer uns dabei zur Weite steht, ist in diesem Bereich zu finden.