93 Views
image_print

Endlich wieder Wettkampf!

Der TSV Abensberg machte sich mit 13 Sportlerinnen und Sportlern am Freitagnachmittag auf den langen Weg nach Leipzig.

Dort fand unter höchsten Hygienebedingungen ein Sichtungsturnier statt. Der Leipziger AT-Cup.

Der Hygieneregeln geschuldet, wurde im Vorhinein vereinbart das zu diesem Turnier nur die beiden Trainer Radu Ivan und Peter Dremow sowie Busfahrer Oleg Vajkant die 13 Kinder begleiten und betreuen.

Jugendleiter Michael Reinhold plante die komplette Reise. Ein zusätzlicher Bus musste organisiert werden sowie ein Hotel für 16 Personen gebucht werden. Außerdem war man ständig im Austausch mit der Wettkampfleitung bezüglich fast stündlich ändernder Hygieneregeln.

Selbst am Freitag haben wir noch mit einer kompletten Absage des Turnieres aufgrund der gestiegenen Zahlen gerechnet, so Reinhold.

Doch die Leipziger haben das 2-tages Turnier hochprofessionell durchgezogen. Unser größter Respekt der Organisation.

Am Samstag durften dann die U15 sowie die U18 an den Start.

Trotz der langen Wettkampfpause haben unsere Mädels und Jungs nichts verlernt und ordentlich abgeräumt.

Den Anfang machte Christina Fischer. Die Neu-Babonin sicherte sich mit 3 Siegen und zwei Niederlagen eine Bronzemedaille.

Emma Listl trat wie gewohnt stark auf und eilte ins Finale. Vielleicht war sie etwas übermotiviert im letzten Kampf. In der Verlängerung musste Sie sich leider geschlagen geben. Silber!

Loreen Karnahl überraschte mit einem sicheren, selbstbewussten Auftritt Ihre Gegnerinnen und gewann Bronze!

Alexander Bürger hat seinen ersten Kampf etwas verschlafen. In der Trostrunde lies er aber nichts mehr anbrennen und durfte sich am Ende ebenfalls über die Bronzemedaille freuen.

Ärgerlich war das Ergebnis für Moritz Lönne. Auch er verlor den ersten Kampf. Daraufhin folgten 3 starke Siege in der Trostrunde. Im kleinen Finale unterlag er denkbar knapp. Somit der undankbare 5. Platz.

Magnus Trauner agierte gewohnt souverän und marschierte ins Finale. Leider war es eine kleine Unachtsamkeit die auch im den obersten Treppchenplatz verwehrte. Silber!

Am Nachmittag war es Franzi Neubauer die in der U18 nach den Medaillen griff.

Franzi erwischte einen guten Start. Leider stand am Ende eine Niederlage auf ihrem Konto. Bronze!

Ali Hodzic erging es ähnlich. Tolle Techniken verhalfen ihn schnell ins Halbfinale. Da wartete aber ein ganz starker Brocken so Trainer Peter Dremow. Trotz eines super Kampfs musste sich Ali leider geschlagen geben. Im kleinen Finale war Ali wieder voll zur Stelle. Bronze!

Zu guter Letzt startete Kevin Dmitriev in einer neuen Gewichtsklasse. Bis 81kg wurden ihm im Vorhinein nicht viel Chancen ausgerechnet. Aber Kevin holte alles aus sich raus bis er auf einmal im Finale stand! Auch wenn er dieses knapp verloren hat, darf er sich riesig über Silber! freuen.

Am Abend standen somit 3 Silbermedaillen sowie 5 Bronzemedaillen auf dem Konto der Abensberger.

Am Sonntag durfte dann die U13 nach Medaillen greifen.

3 Jungs und ein Mädchen brachte der TSV Abensberg mit nach Leipzig.

Während Dominik Bool etwas hinter seinen Erwartungen blieb und sich mit einem 7. Platz begnügen musste, konnte Paul Aigner mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber vorherigen Turnieren ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Eine höchst umstrittene Kampfrichterentscheidung vermieste Paul die Medaille im kleinen Finale. Dennoch ein guter 5. Platz.

Danach griff Jolina Reinhold ins Wettkampfgeschehen ein. Gewohnt souverän ließ die 11-jährige nichts anbrennen und gewann alle Ihre Kämpfe in Sekundenschnelle vorzeitig. Die erste Goldmedaille war für den TSV Abensberg gesichert!

Aber es sollte nicht die letzte gewesen sein.

Michi Bool überraschte nicht nur seine Gegner mit einem extrem selbstbewussten und sicheren Auftreten, sondern auch seinen Trainer Radu Ivan. Michi war derart nervös vor dem Wettkampf das schon ein vorzeitiges Abreisen im Raum stand. Aber Radu konnte mit seiner psychologischen Art gekonnt Michi für den Wettkampf vorbereiten. Am Ende GOLD!

Im Medaillenspiegel fand sich der TSV Abensberg am Ende auf einem sehr gutem 9. Platz mit 2x Gold, 3x Silber und 5x Bronze.

Wir bedanken uns bei Radu Ivan und Peter Dremow für die Wettkampfbetreuung sowie bei Oleg Vajkant der gewohnt sicher das Rudel von und nach Leipzig gebracht hat.

Ein ganz besonderes Dankeschön nochmal an die Leipziger. In diesen Zeiten so ein Turnier auf die Beine zu stellen verdient unseren größten Respekt. Vielen Dank!

In mehr als 55 Jahren ist die Judoabteilung aus der wenig bekannten niederbayerischen Stadt Abensberg zu internationaler Bekanntheit gekommen. Wer heute die Judoabteilung bildet, was wir zu bieten haben und wie wir wurden, was wir sind und wer uns dabei zur Weite steht, ist in diesem Bereich zu finden.