TSV-Judoka wieder unterwegs

Während Marco Reber (Foto links) und Talal Ali (beide +100 kg) am kommenden Wochenende bei den Niederbayerischen Einzelmeisterschaften der Männer in Gangkofen an den Start gehen werden, reist ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen bereits am Freitag nach Frankfurt am Main. Dort findet der Internationale Adlercup statt, ein riesiges Turnier, zu dem mehr als 2000 Judoka erwartet werden. Gekämpft wird in vielen verschiedenen Altersklassen. Angefangen bei der U9 bis hoch zur U18. Eine Reihe von Abensberger Nachwuchskämpfern konnte sich in den vergangenen Jahren bereits in Frankfurt platzieren. Wir wünschen allen TSV-Judoka am Wochenende viel Glück und Erfolg!

(Foto: Alois Steffl)

 

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Sport verbindet und baut Brücken

Erfolgreiche Mädels beim Bavaria-Cup

Beim Bavaria-Cup in München, einem Sichtungsturnier des BJV für die FU13 und FU16, konnten die Mädels des TSV Abensberg am vergangenen Wochenende 7 Medaillen erkämpfen. Damit gelang es den jungen Damen eindrucksvoll ihre Ansprüche auf den Kaderstatus zu untermauern.
Silber holten sich:
Pia Schmidt, Vanessa Geretzki, und Franziska Neubauer🥈
Bronze gewannen:
Loreen Karnahl, Vivien Vajkant, Emma Listl und Dimitra Sioka🥉
Franziska Müller erkämpfte sich einen fünften Platz.
Herzlichen Glückwunsch!

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DEUTSCHER MEISTER 2019!!!🏆🇩🇪

DEUTSCHER MEISTER 2019 (oder im Himmel sitzt ein Niederbayer)!!!🏆🇩🇪

Den 19. Oktober 2019 werden sowohl Judofans als auch Athleten des TSV Abensberg und des KSV Esslingen noch lange im Gedächtnis behalten. Für die Niederbayern wird es für immer ein Datum sein, dass mit unendlichem Jubel verbunden war. Im Hexenkessel von Esslingen gewann das Team von der Abens seinen 21. Meistertitel und schwärmt seither im Siegesrausch. Für den KSV Esslingen dürften es bittere Momente gewesen sein, als klar wurde, dass es selbst mit einem solchen Aufgebot, wie es der Württemberger Top-Club am Samstag auffahren konnte, nicht zu einem Sieg reichen würde.
Beide Mannschaften setzten sich in ihren Halbfinalbegegnungen mit jeweils 11:3 durch. Esslingen bezwang die SUA Witten souverän, und auch der TSV Abensberg ließ gegen den UJKC Potsdam nichts anbrennen.
Das Finale bot schließlich Kämpfe auf allerhöchstem Niveau. Esslingen holte das Finale nach turbulenten Wochen der „Missverständnisse“ zwischen dem TSV Abensberg und dem DJB an den Neckar. Der Kader war gespickt mit Namen wie Amiran Papinashvili, Igor Wandtke, Alexander Wieczerzak, Saeid Mollei, Noel Van t End, Varlam Liparteliani, Guram Tuvshishvili u.s.w. Da konnte einem an der Waage schonmal die Kiinnlade herunterfallen. Es war also klar, dass Esslingen zu Hause den ersten Titelgewinn in seiner Vereinsgeschichte bombensicher machen wollte.
Der TSV Abensberg war trotz der unglücklichen Vorgeschichte dieses Finales fest entschlossen als Mannschaft mit Herz alles zu tun, um eine starke Leistung auf die Matte zu bringen. In der ersten Runde unterlag Karl- Richard Frey (-100 kg) Dino Pfeiffer im Golden Score mit einem Armhebel. Nicht jeder war mit der Aktion, die zum Sieg des Esslingers führte glücklich, was schließlich auch Folgen für Kalles Bruder Johannes hatte. Timo Cavelius (-81 kg) und Manuel Scheibel (-66 kg) siegten daraufhin souverän. Im vierten Kampf behauptete Olympionike Igor Wandtke (-73 kg) sich gegen einen starken Lukas Vennekold. Der Punkt im Schwergewicht ging durch einen kampflosen Sieg durch Guram Tuvshishvili ebenfalls an den Neckar. In einem ausgeglichenen Kampf bis 60 kg setzte sich Maximilian Heyder am Ende gegen Fabian Häßner durch, bevor im letzten Kampf des ersten Durchgangs Beka Gviniashvili Weltmeister Noel van t End bezwingen konnte.
Beim Stand von 4:3 für den TSV galt es nun die richtigen Wechselentscheidungen zu treffen. Hier bewiesen Martin Oberndorfer und Radu Ivan ein gutes Händchen. Kalle Frey revanchierte sich bei Dino Pfeiffer und holte den fünften Punkt. Esslingen gelang durch Saeid Mollei (81 kg) der Anschluss. Sebastian Seidl besiegte Steffen Hoffmann, und wer nicht spätesten jetzt die Spannung in der Halle spürte, muss die Nacht vorher wohl im Kühlhaus verbracht haben. Esslingen gab sich nicht auf, musste aber dringend punkten. Dimitri Peters bezwang im Schwergewicht Iakiv Khammo und es knisterte gewaltig beim KSV. Im vorletzten Kampf behielt TSV- Hoffnung Max Heyder abermals die Nerven und die Rechnerei begann. Würde das etwa schon reichen? Eine Sensation hing in der Luft, aber jetzt musste noch Teamcaptain Marc Odenthal (-90 kg) gegen den Weltranglistenersten Nikoloz Sherazadashvili ran. Das Wunder gelang. Marc schaffte es den Weltklasseathleten Ippon zu werfen. Der Jubel der Mannschaft kannte nun keine Grenzen mehr, und noch heute hört man auf den Straßen Abensbergs werdende Mütter flüstern:“…wir nennen ihn Marc!“
P. Dremow (Foto DJB)

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TSV-Mädels zeigen sich beim Bavaria-Cup

Während Raffaela Igl am kommenden Samstag um die U21-Weltmeisterschaft kämpft, und die erste Mannschaft der Männer in Esslingen die Deutsche Meisterschaft anvisiert, nehmen acht Mädels des TSV Abensberg am Bavaria-Cup der FU13/FU16 in München teil. Darunter sind etliche Mädels, die im Jahresverlauf bereits Medaillen bei den Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften erkämpfen konnten.
Der Bavaria-Cup gilt als Sichtungsturnier des BJV und gibt den Damen die Möglichkeit, sich den Verantwortlichen des Verbandes zu zeigen, bzw. den Kaderstatus zu bestätigen.
Wir wünschen den Mädels in München viel Erfolg!
Dr. (Foto: Dirk Gringel)

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Raffaela Igl unterwegs zur Weltmeisterschaft

Am heutigen Dienstag startet die Maschine, die Raffaela Igl (rechts im Bild) nach Marrakesch bringen wird. In der westmarrokanischen Millionenmetropole finden in den kommenden Tagen die Weltmeisterschaften der Junioren statt. Mit überzeugenden Leistungen im laufenden Wettkampfjahr und einem hervorragenden fünften Platz bei den Europameisterschaften vor einigen Wochen, hat sich Raffi den WM-Startplatz redlich verdient. Raffaela fühlt sich sehr gut vorbereitet und ist topfit. Angstgegnerinnen kennt sie nicht. Im ersten Jahr bei den Junioren kann sie zwar ohne großen Druck kämpfen, aber der Traum von einer Medaille liegt natürlich immer in der Luft.
Schlagen kann die junge TSV-Athletin alle, das hat sie in der Vergangenheit mehrfach bewiesen. In der Klasse bis 78 kg ist Raffaela ein aufgehender Stern am deutschen Judohimmel. Das wird sie am Samstag, wenn ihre Kämpfe starten, sicher beflügeln. Wir drücken die Daumen und wünschen ihr viel Erfolg!🇩🇪💪🏼
Dr. (Foto: Judoinside.com)

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EM-Bronze für Daniel Scheller!🥉

Bei der Europameisterschaft der Gehörlosen im belgischen Brasschaat erkämpfte sich Daniel Scheller vom TSV Abensberg am gestrigen Samstag bis 60 kg die Bronzemedaille.

Nach einer Auftaktniederlage gegen Dmitri Beloborodov (RUS) siegte er in der Trostrunde gegen Ivan Kostenko (UKR) und sicherte sich somit den Einzug ins kleine Finale. Hier setzte er sich gegen Rustem Nazmutdinov (RUS) durch und konnte damit die ersehnte Medaille bejubeln.
Herzlichen Glückwunsch!🇩🇪🥉
Dr. (Foto Scheller)

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In mehr als 55 Jahren ist die Judoabteilung aus der wenig bekannten niederbayerischen Stadt Abensberg zu internationaler Bekanntheit gekommen. Wer heute die Judoabteilung bildet, was wir zu bieten haben und wie wir wurden, was wir sind und wer uns dabei zur Weite steht, ist in diesem Bereich zu finden.