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Pressemeldung des TSV Abensberg Abteilung Judo zum Bundesligafinale 2020 am 10./11. Oktober in Spremberg
Es war eine nicht einfache, doch am Schluss logische und verantwortungsvolle Entscheidung, die Teilnahme am diesjährigen Bundesligafinale abzusagen,
teilte Martin Oberndorfer, der Abteilungsleiter der Abensberger Judoka mit.
„Wir hatten uns rechtzeitig angemeldet und waren wirklich froh, dass unser Sport wieder in die Gänge kommt.
Trotz mehrer Nachfragen konnte man uns bis zum vergangenen Wochenende weder ein Hygienekonzept, noch klare Vorgaben für unsere ausländischen Starter mitteilen“,
so Oberndorfer.
So seien z.B. die Starter Muki Sagi aus Israel (Grenzschließung wegen Corona) Lukas Krpalek wegen EM in Prag nicht zur Verfügung. Deutsche Nationalkämpfer wie Sebastian Seidl möchten
gerne an den für die Olympischen Spiele wichtigen Qualifikationsbewerben in Budapest und Prag teilnehmen. Für all diese Sportler eine Quarantäne zu riskieren wäre nicht in deren Sinn.
Unter solchen Voraussetzungen ist auch der sportliche Wert dieser Veranstaltung nicht gegeben. Deutscher Meister zu werden unter ungleichen Bedingungen, ist nicht das was wir anstreben.
„Wir hätten gerne unseren Titel verteidigt, doch ohne unsere besten Sportler können wir eigentlich nur das Gesicht verlieren und nicht unsere wahre Qualität zeigen,
deshalb haben wir uns entschieden die Reise nach Spremberg am 10./11. Oktober nicht anzutreten.
Wir hoffen dass im nächsten Jahr wieder eine ganz normale Saison stattfindet und möchten uns dann unter regulären Bedingungen wieder von unserer besten Seite zeigen“,
so der Abensberger Judochef.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Oberdorfer
Abteilung Judo
TSV Abensberg

In mehr als 55 Jahren ist die Judoabteilung aus der wenig bekannten niederbayerischen Stadt Abensberg zu internationaler Bekanntheit gekommen. Wer heute die Judoabteilung bildet, was wir zu bieten haben und wie wir wurden, was wir sind und wer uns dabei zur Weite steht, ist in diesem Bereich zu finden.